Delfinarien

Delfine & Orcas in Gefangenschaft leben meist in viel zu engen Becken, wo sie ihr natürliches Sozialverhalten kaum ausleben können.

Delfine & Orcas bekommen Psychopharmaka. Wie die Akteneinsicht zeigt, wurde im Tiergarten Nürnberg einigen Delfinen das Psychopharmaka Diazepam verabreicht. Dieses Mittel wirkt in geringen Mengen appetitanregend, in größeren Mengen beruhigend. Letztlich soll damit auch Verletzungen vermieden werden, die sich die Tiere bei Rangkämpfen zufügen. Karsten Brensing, der an der Auswertung der Akten beteiligt war, schließt aus der Art und der Menge von Psychopharmaka darauf, dass die Delfine in Nürnberg an Appetitlosigkeit leiden und übermäßige Aggressionen zeigen, also Verhaltensstörungen, die für Delfine in Gefangenschaft typisch sind. Zudem kommt es auch zum Einsatz von Hormonen, weiß Karsten Brensing: „Eine weitere Möglichkeit Konflikte schon im Entstehen zu bekämpfen oder gar nicht auftauchen lassen ist die, dass man männlichen Tieren, die langsam heranwachsen, weibliche Hormone gibt, da gibt es weniger Aggressionen zwischen den adulten und den jungen Männchen, das ist aber auch wieder eine Anpassung der Tiere an die Haltungsbedingungen und aus meiner Sicht ist das keine artgerechte Haltung.

 

Kurator Dr. Lorenzo von Fersen dementiert den Einsatz des Psychopharmaka Diazepam nicht; er betont allerdings, dass die Gabe solcher Mittel keine gängige Praxis ist, sondern nur in Ausnahmefällen verabreicht wird, wenn dem Tier damit geholfen werden kann.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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6 Februar 2017

Jetzt bist du frei Tilikum !!! Now you are free Tilikum !!!

„Er muss traumatisiert gewesen sein“
Er erlangte traurige Berühmtheit: Orca Tilikum nach 30 Jahren Gefangenschaft in 'SeaWorld' gestorben.

 

Tilikum wurde im Alter von etwa zwei Jahren in der Nähe von Island gefangen. Sein ganzes Leben verbrachte er in verschiedenen Freizeitparks in Gefangenschaft. Er galt als einer der größten Orcas, die je gefangen wurden.

 

2010 zog er seine Trainerin Dawn Brancheau nach einer Vorstellung unter Wasser und tötete sie - und das vor den Augen Duzender Zuschauer und laufender Kameras. Im Ermittlungsbericht wurde später vermerkt, der Zopf der Dompteurin habe Tilikum aggressiv gemacht.

 

Schon davor war Tilikum an zwei tödlichen Unfällen beteiligt. Eine kanadische Dompteurin wurde von ihm und zwei anderen Walen unter Wasser gedrückt. Ein Besucher, der nach der Schließung des Parks unerlaubt im 'SeaWorld' geblieben war, wurde tot in Tilikums Becken gefunden.

 

Kritik an 'SeaWorld'
Tierschützer kritisieren seit Jahren Freizeitparks für die schlechten Lebensbedigungen der tonnenschweren Wale, die wegen ihrer oft brutal anmutenden Jagdmethoden auch Killerwale genannt werden.

 

Derzeit leben weltweit immer noch mehr als 50 Orcas in Freizeitparks. 'SeaWorld' betreibt vier Parks. Sie hatten bereits im vergangenen Jahr angekündigt, keine Shows mit den Schwertwalen mehr zu veranstalten. "Wir werden mehr Wert legen auf eine natürliche Umgebung für die Wale und die Zuschauer sollen mehr über ihren Schutz lernen", so Joel Manby, Geschäftsführer von 'Sea World'. Eine Auswilderung der Tiere sei jedoch keine Option.

So bleiben die Tiere wie Tilikum bis zu ihrem Lebensende in Gefangenschaft. Der wohl berühmteste Orca der Welt starb im geschätzten Alter von 36 Jahren an einer bakteriellen Infektion.

 

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20 Juni 2017

Umstrittener Schulausflug: Mutter verbietet Sohn auf Orca-Show zu gehen - und erntet dafür Respekt

Für Schulkinder ist der Klassenausflug immer der Höhepunkt des Jahres! Und so sollte es auch für den siebenjährigen Mani aus Frankreich in den Meerespark 'Marineland Antibes' an der Côte d’Azur gehen. Doch als seine Mutter das Ziel erfährt, stellt sie sich quer und schreibt der Lehrerin eine durchaus ungewöhnliche Entschuldigung.

"Delfine und Orcas legen im Meer zwischen 100 und 200 Kilometern am Tag zurück. Wir glauben nicht, dass es ethisch vertretbar ist, diese Tiere in Pools einzusperren und sie durch Reifen springen zu lassen. Ich bringe meinem Kind nicht bei, Tiere in Not zu bestaunen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüßen, Audrey." Auf diese Absage erhielt Manis Mutter eine Antwort von der Lehrerin. Sie schrieb: "Das ist Ihre Entscheidung und ich respektiere sie."

 

Manis Mutter sagte der HuffPost Frankreich, dass beide sich dagegen entschieden hätten. Als sie Mani fragte, ob er an dem Schulausflug teilnehmen wolle, antwortete er 'NEIN'. Er möchte viel lieber in einem anderen Vergnügungspark gehen, wo es keine Delfine oder Orca-Shows gibt. "Wir haben ein Spiel, das immer zwei Monate geht. In dieser Zeit schreiben wir acht Wünsche auf. Einer von seinen war, dass Delfine in Freiheit leben könnten, nicht in Parks. Allerdings haben wir das damals nicht größer thematisiert, da Delfine etwas weit von seinem Lebensumfeld entfernt liegen", erzählt die Mutter. Doch der Schuljunge scheint bei seiner Meinung bleiben zu wollen - und das ist auch gut so! Denn für diese Entscheidung bekamen Mutter und Sohn viele positive Reaktionen bei Facebook.

 

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16 Mai 2017

Ausgezeichnete Tierquälerei im Loro Parque

American Humane Association verleiht Heiligenschein

Der spanische Meereszoo Loro Parque auf der Insel Teneriffa ist am Freitag von der American Humane Association (AHA) mit dem Zertifikat „Humane Certified“ ausgezeichnet worden. Dr. Robin Ganzert von der AHA übergab im Rahmen einer Pressekonferenz die Auszeichnung dem Präsidenten des Parks, Wolfgang Kiessling. Zur Begründung hieß es, dass es den Schwertwalen im Park gut gehe. Auch trage der Zoo zur Erhaltung der Biodiversität bei. Für uns ist die Zertifizierung blanker Hohn und versuchte Verbrauchertäuschung.

 

Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass die AHA, eine „Tierschutzorganisation“ mit Sitz in Washington, D.C., gerne Auszeichnungen für Tierquälerei vergibt. So zertifizierte sie erst kürzlich „Siegfried and Roy’s Secret Garden“ und „Dolphin habitat“, obgleich hier die Bedingungen so schlimm sind, dass seit 1990 mindestens 15 Delfine starben. Die AHA unterstützte auch das SeaWorld-Projekt „Blue World“ (Beckenvergrößerung) und verleiht Filmen das bekannte “no animals were harmed”-Label. Für letzteres gerät die Vereinigung immer wieder in die Kritik, da Tiere in Hollywood-Produktionen verletzt worden waren oder sogar starben, die Filme aber dennoch eine Zertifizierung erhielten.

 

Mutter des getöteten Orca-Trainers Alexis F. spricht sich für die Freiheit der Orcas im Loro Parque aus

Während der Loro Parque die Gefangenhaltung von Schwertwalen zu rechtfertigen sucht, wächst weltweit die Kritik. Auch die Mutter des getöteten Orca-Trainers spricht sich in einem Video für die Freiheit der Schwertwale aus. 2009 wurde ihr Sohn von Orca Keto tödlich angegriffen. Der Loro Parque bagatellisiert den Vorfall als „Unfall“ und Keto muss weiterhin zu Popmusik tanzen.

 

Auch Orca Morgan wird angegriffen

Videos zeigen, dass Orca Morgan wiederholt aus dem Becken springt und teils mehr als 9 Minuten am Beckenrand in der Sonne liegen bleibt, um den Angriffen eines anderen Orcas zu entgehen. Morgan ist im Ozean geboren und Orca-Wissenschaftler sind der Ansicht, dass Morgans Familie noch gefunden und sie mit einem gezielten Training wieder zu ihnen in die Freiheit zurückkehren könnte.

 

Vorbild Frankreich: Nachzucht von Orcas und Großen Tümmlern wurde verboten

Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal hat Anfang Mai die Zucht von Zahnwalen in Meereszoos mit sofortiger Wirkung verboten. Wir haben die deutsche Umweltministerin aufgefordert, diesem Beispiel zu folgen. Unterstütze unsere Forderung und bitte Ministerin Hendricks freundlich um ein Zuchtverbot von Delfinen in Gefangenschaft. Bitte unterschreibe auch hier unsere Petition für Morgan und wende dich direkt an den Loro Parque und fordere das Ende der Gefangenhaltung von Orcas.

 

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15 Mai 2017

Nürnberg 13.05.2017 Tiergarten Nürnberg

Wieder unglaublich aber wieder wahr !!!

Punt1: Wir waren bei der Lagune das Sicherheitspersonal waren nur um uns herum und haben geschaut was wir dort machen !!!

Punkt2: Das Sicherheitspersonal waren überfordertet haben eher auf uns geschaut wie andere dinge was wichtiger waren !!!

Punkt3: Schaue Bild zwei kleine Kinder hingen über diese Brüstung was eine tiefe von 7m geht !!!

Punkt 4: Sicherheitspersonal habt ihr wieder BRAV gemacht !!!

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14 Mai 2017

Delfinarien in Deutschland verbieten

Frankreich hat vor einigen Tagen ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass die Haltung von Delfinen und Orcas in Delfinarien verbieten soll. Wir fragen uns: Ist so ein Vorstoß auch in Deutschland denkbar? Ein Kommentar von TAUCHEN-Chefredakteurin Jasmin Jaerisch.

Nach dem Verbot von Delfin-Haltung in Aquarien in Frankreich fordert TAUCHEN-Chefredakteurin Jasmin Jaerisch auch in Deutschland ein Umdenken.

 

„Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt“, ist ein gern verwendeter Spruch von Konrad Lorenz (Verhaltensforscher). Damit legalisieren sich Zoos, Zirkusse und andere Tier-Freizeitparks. Auch das Halten von Delfinen oder Schwertwalen in Gefangenschaft wird oft mit diesem Zitat gerechtfertigt. Ich glaube auch, dass man grundsätzlich einen leichteren Zugang zum Schutz einer Tierart hat, wenn man diese kennt, bereits live erlebt hat oder in der freien Natur beobachten konnte. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Kontakt nicht zu lasten der Tierart gehen darf.

 

Es gibt ganz klar Tiere, die sich für die Haltung in Zoos eignen, aufgrund eines eingeschränkten Bewegungsdrangs zum Beispiel, und andere, die sich ganz klar nicht eignen. Delfine oder Schwertwale sind meiner Meinung gleich aus zwei Gründen nicht dafür geeignet: Sie haben einen enormen Bewegungsdrang und sind zudem noch hochsoziale Tiere, die in engen Familien-Gruppen leben. Die wenigsten Tiere in den Delfinarien kommen aus Nachzuchten, die meisten werden im Meer gefangen, ihren Familienbanden entrissen und dann in ein monotones Betonbecken für den Rest ihres Lebens gesperrt. Das ist schon schlimm genug und die Vorstellung ist kaum zu ertragen, dass diese hochintelligenten Meeressäuger dann Kunststücke für Zuschauer vorführen müssen.

DELFINARIEN: SCHMUTZIGES GESCHÄFT MIT DELFINEN

 

Der Kauf und Handel mit den Delfinen treibt aber noch ein ganz anderes, extrem schmutziges Geschäft an: das Delfin-Massaker von Taiji. In einem japanischen Küstenort werden regelmäßig ganze Schulen von Delfinen von Fischern in eine Bucht getrieben. Vor den Augen der Delfin-Familienmitglieder werden einige Tiere bei lebendigem Leib abgestochen und zerteilt. Die Bucht färbt sich vom Blut der Qualen rot. Dazwischen schwimmen junge, kleine Delfine, die von den Männern auserkoren wurden und später dann an Delfinarien verkauft werden. Völlig traumatisiert landen dann genau diese Tiere in Shows und sollen Kinder unterhalten – was für ein morbider Gedanke!

 

Kommentar: Delfinarien in Deutschland verbieten

Dieser Handel mit den lebenden Tieren ist ein Millionengeschäft und nur deshalb gibt es diese Massaker in Japan noch. Zum Glück existieren in Deutschland nur noch zwei Delfinarien: eines im Duisburger Zoo und eines in Nürnberg. Duisburg habe ich selbst für eine Recherche besucht und durfte einen Blick hinter die Kulisse werfen. Ich muss Sie leider enttäuschen, die Trainer waren keine „bösen“ Menschen, sondern unglaublich sympathisch. Sie lieben „ihre“ Tiere und versuchen alles, um ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen. Aber ihre Bemühungen sind ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Tiere werden nie wieder so glücklich wie in Freiheit sein! Sie werden nie wieder mit Artgenossen durchs Wasser jagen, Wellen surfen oder akrobatische Sprünge machen können. Manchmal denke ich fast, das Image des immer gut gelaunten, lieben und verspielten Delfins, wie die Serie „Flipper“ aus den 60er-Jahren in unsere Köpfe gepflanzt hat, hat den Tieren extrem geschadet. Es wäre fast hilfreich, wenn man der Tatsache viel mehr Raum geben würde, dass Delfine oder auch Schwertwale nicht immer die lieben, netten Meerestiere sind. Ganz im Gegenteil: Sie jagen aus Spaß andere Meeresbewohner. Orcas lieben es zum Beispiel Buckelwaljunge zu töten, um am Ende „nur“ ihre Zunge zu verspeisen und Delfine gehen bei der Paarung ziemlich oft sehr ruppig mit ihren Artgenossen um.

 

AUCH DIE REGIERUNG IN DEUTSCHLAND MUSS UMDENKEN!

Ich hoffe, dass der Vorstoß der französischen Regierung auch in Deutschland zum Umdenken animiert. Schlussendlich kann aber jeder schon in seinem eigenen Leben einen großen Teil dazu beitragen, dieses schmutzige Geschäft mit dem Leid der Tiere zu unterbinden: Bitte meiden Sie jegliche Einrichtungen, wo Delfine oder Schwertwale in Gefangenschaft gehalten werden und damit meine ich nicht nur die Delfinarien dieser Welt, sondern auch Delfinparks in abgesperrten Buchten oder Therapieeinrichtungen, wo Kinder mit Delfinen schwimmen können.

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Das Delfinarium Tiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo!

Lagune Nürnberg „ Hinter den Kulissen“ Regelmäßige wird im TG Nürnberg die Veranstaltung „ Hinter den Kulissen“ angeboten. Besucher bekommen Einblick und hautnahen Kontakt zu den Delfinen. Im Winter ist eine Traglufthalle über zwei Becken gespannt. Los geht der Horror-Trip für die Delfin ...

 

Die Besucher werden von einem TG- Mitarbeiter in Empfang genommen . In der Futterküche werden die tiefgefroren Fische gezeigt. Es hängt ein Futterplan aus, auf dem die tägliche Ration Futter für jeden einzelnen Delfin steht. Die Futtereimer werden gefüllt und deren Inhalt in den Shows verfüttert . Für den Nierenkranken Moby hängen die Schläuche und Trichter an der Wand.. Er muss mehrmals täglich Trinkwasser eingeflößt bekommen.

 

Dann geht es in die Traglufthalle. Es ist Winter und sehr kalt.. Alle Schleusen nach innen und außen sind zu und nur zwei Delfine sind in der Halle. Die anderen 8 müssen im der Kälte vor dem Zelt ausharren. Die Besucher treten auf die Trainingsplattform, hierbei besteht die Gefahr für Mensch und Tier, dass Personen ins Wasser fallen können. Die Delfine werden heran gepfiffen und nun von allen Leuten betatscht. Man kniet sich hin und beugt sich nach vorn, um die Tiere zu streicheln, Nicht nur, dass das für die Delfine katastrophal ist, können hierbei Gegenstände der Teilnehmer aus den Taschen fallen. Diese könnten von den Tieren verschluckt werden.

 

Nach dieser kaum zu ertragenden Aktion , geht es nach außen in das Freigelände. Hier werden dann Eiswürfel ins Wasser geworfen, die mögen die Tiere sehr gern wird uns gesagt und sie bekommen dadurch Trinkwasser.. Danach wieder rein in die Halle und alle Delfine sind da.

Jetzt wird Ball gespielt. Wenn man sich die Bilder von der Traglufthalle anschaut, steht da mittendrin ein großer Fluter. Die Bälle fliegen durch die Gegend und könnte diese Lampe zum umfallen bringen. Das birgt eine große Gefahr für die Delfine.

 

Nun ist dieser Trip vorbei und es gibt noch eine Ansprache, wie böse die Tierschützer sind, die diese „ach so tolle“ Anlage schließen wollen. Es war ein Tag voller Tränen und Wut….Was dort mit den Tieren gemacht wird ist Tierquälerei und muss beendet werden …

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6 März 2017

DELFIN SKINNY STIRBT NACH FAST 50 JAHREN GEFANGENSCHAFT

Der älteste Delfin des holländischen Delfinariums Harderwijk, das Delfinweibchen „Skinny“, ist nach fast 50 Jahren Haltung in Gefangenschaft, am Mittwoch den 22.02.2017, im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines bösartigen Tumors im Delfinarium verstorben.

 

Derzeit untersuchen Forscher der Universität Utrecht für wissenschaftliche Zwecke eine Gewebeprobe von Skinny, um herauszufinden wo genau sich der Tumor in ihrem Körper befand.

 

Skinny wurde ca. 1962 in Freiheit geboren und am 20.05.1968 mit Alter von sechs Jahren in Florida Grassy Key in Gefangenschaft genommen und zur Santini's Porpoise School in Florida, USA gebracht. Santini’s Porpoise School ist besser bekannt als das „Zuhause“ von Flipper. Am 30.06.1968 wurde Skinny dann weiter in das Delfinarium von Harderwijk transportiert, wo sie bis zuletzt lebte.

 

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27 November 2016

Das DelfinariumTiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo!

Was Herr Dag sich wieder unglaubliche SCHEISSE geleistet hat !!!

 

Aktuell werden alle Delfine abgeschoben, die nicht mehr von Nutzen sind:

Erst ARNIE (nach Portugal) und vorgestern noch 2 weitere Nürnberger Delfine: NOAH, der 1993 in Nürnberg geboren wurde und der junge Delfin Kai (geb 2010 Harderwijk). Die beiden wurden nach Lanzarote geflogen, in einen Urlaubsfreizeitpark! Beide Delfine sind für den Park kostenlos, lediglich die Transportkosten muss der Rancho Texas Park übernehmen. Herausgerissen aus der gewohnten Umgebung und herum geschoben wie leblose Objekte. Da braucht keiner vom Tiergarten Nürnberg mehr heucheln, wie ihm das Wohlergehen der Tiere am Herzen liegt!

 

Und warum das alles:
Tiergarten Nürnberg Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Delfinlagune
Der Pfusch an der Delfinlagune im Nürnberger Tiergarten ist nun ein Fall für den Staatsanwalt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelt einem Bericht der Nürnberger Nachrichten zu Folge gegen vier am Bau Beteiligte.
Die Ermittlungen gelten unter anderem einem Mitarbeiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (SÖR) sowie drei Beschäftigten des Planungsbüros, das für den Bau der Lagune verantwortlich war. Sie könnten sowohl beim Bau als auch beim Versuch, die undichte Lagune zu stopfen, gravierende Fehler gemacht haben, heißt es in dem Bericht der Zeitung.

 

Basis für mögliches Gerichtsverfahren
Am Ende der Ermittlungen soll aber kein Urteil stehen, sagte Michael Hammer, Gerichtssprecher am Landgericht Nürnberg-Fürth. Tatsächlich gehe es bei den Ermittlungen derzeit darum, die Basis für ein mögliches Gerichtsverfahren zu sammeln. Das würde dann zum Tragen kommen, wenn sich Baufirmen, Planer, Versicherungen und die Stadt nicht einigen können, wer für die Sanierung der Lagune zahlen muss. Wie viel die Sanierung kosten wird, ist noch nicht bekannt – im Gespräch sind offenbar sechs Millionen Euro.

 

Probleme von Anfang an
Seit der Eröffnung der Delfinlagune im Nürnberger Tiergarten vor fünf Jahren gab es Probleme wegen der undichten Fugen. Durchsickerndes Salzwasser hatte zahlreiche Bäume auf dem Tiergartengelände absterben lassen. Um weitere Schäden zu verhindern, wurde der Wasserpegel um zirka 20 Zentimeter abgesenkt. Der Bau der Lagune hatte 31 Millionen Euro gekostet.

 

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20 November 2016

Das Delfinarium Tiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo!

Tiergarten Nürnberg 20.11.2016

Am 06.09.16 wurde mir ein Hausverbot für den Tiergarten Nürnberg erteilt da ich Fotos von einem Tierpfleger bei seiner „Arbeit“ gemacht habe. Herr Dag meinte, dass das nicht rechtskräftig sei. ( Dann dürften ja Besucher generell keine Fotos machen) Dieses Hausverbot wurde am 10.11.16 wieder aufgehoben.

Am 20.11.16 besuchte ich die sogenannte „Lagune“ Sofort war ich von Sicherheitspersonal umgeben. Ich habe dann ein paar Fotos gemacht.

 

Man kann sehen, dass die Delfine keinerlei Möglichkeit der Beschäftigung haben. Nirgendwo Spielzeug. Dafür hängen Teile einer Plastikplane im Wasser. Dies bedeutet eine große Gefahr für die Tiere, denn diese Teile können verschluckt werden oder die Tiere bleiben daran hängen und verletzen sich. Nach meinem Rundgang befand sich die Plane dann wieder in dieser Kiste.

 

Ganz schlimm zu sehen, dass die Gitter zum alten Delfinarium geschlossen waren und somit den Delfinen keine Möglichkeit gegeben wird, sich zurück zu ziehen, wenn sie es wollen.

 

Tierpfleger füttern die Tiere. Medikamente stehen hier nachweislich auf der Tagesordnung. (Medikament?)

Auf Grund der gegenwärtigen Baumaßnahmen finden keine Präsentationen statt. Gut zu sehen, dass der Wasserspiegel weiter abgesenkt wird. Die ganze Anlage ist der Horror. Die Tiere leiden unendlich und jetzt noch der Umbau dazu. Tierleid ohne Ende, Kosten ohne Ende und warum.?

 

Nur wegen Menschen, die sich keinerlei Gedanken machen, was es bedeutet, lebenslänglich in Gefangenschaft dahin zu vegetieren. Alle können etwas ändern! Besucht keine Delfinarien!

 

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16 November 2016

Das Delfinarium Tiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo!

Tiergarten Nürnberg Delfin Arnie zog vom Tiergarten nach Portugal um

Vom Nürnberger Tiergarten ist Delfinmännchen Arnie nach Portugal umgezogen. Der Bestand der Großen Tümmler in wissenschaftlich geführten Delfinarien in Europa wird mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese Tierart koordiniert. Werden Delfine geschlechtsreif, kann dies im Laufe der Jahre die Sozialstruktur einer Gruppe verändern und einen Austausch einzelner Tiere zwischen den Gruppen erforderlich machen. So verließ am 14. November 2016 der seit acht Jahren (November 2008) im Tiergarten der Stadt Nürnberg lebende Delfin Arnie den Tiergarten und wurde mit dem Flugzeug nach Portugal transportiert. Das 16-jährige Delphinmännchen ist am 18. Juni 2000 in Soltau zur Welt gekommen.

 

Das für diesen Tiertransport gecharterte Flugzeug kam aus Amsterdam. Darin befand sich bereits das in Nürnberg geborene Delfinweibchen Naomi aus dem Delfinarium Harderwijk in den Niederlanden. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Nürnberg flog die Maschine mit beiden Delfinen nach Faro, Portugal, weiter. Dort übernahm ein LKW die letzten Kilometer zum Zoomarine – Mundo Aquatico in Guia, nördlich von Albufeira an der Algarveküste. Dort kamen die Delfine am späten Nachmittag wohlbehalten an. Die Delfine flogen in einem sogenannten Stretcher, einer Art Hängematte, liegend in einer wassergefüllten Transportkiste.

 

Ein Tierpfleger aus Nürnberg sowie Tierpfleger aus Portugal und Holland und ein erfahrener Tierarzt begleiteten den Transport. Während bereits vor einigen Tagen der portugiesische Pfleger nach Nürnberg kam, um Arnie kennenzulernen, wird der Nürnberger Tierpfleger noch einige Zeit in Portugal verbringen, bis sich Arnie eingelebt hat. Während Arnie dort in eine Junggesellengruppe von Großen Tümmlern integriert werden soll, ist für Naomi eine Zuchtgruppe vorgesehen.

 

Beide Delfine wurden durch Training seit Monaten auf ihren Transport vorbereitet, indem sie bereits kurzzeitig in die Transportkisten gehoben wurden. So war die Reise für beide Delfine entsprechend entspannt. Sie begannen kurz nach ihrer Ankunft zu fressen und erkundeten sofort die neuen Becken.

 

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09 November 2016

Shark-City: Die Pläne für das Sinsheimer Haifisch Observatorium

Betreiber von "Shark City" wollen elf Millionen Euro ins umstrittene Erlebniscenter investieren. Tierschützer rufen zu Boykott auf.


Sinsheim. Für das in der Neulandstrße geplante Haifischaquarium -Shark City - wollen die Betreiber von der Grünstadter "Seaven Seas GmbH" elf Millionen Euro ausgeben, drei davon für den Rohbau, der Rest fließt in die Ausstattung des bei Tierschützern umstrittenen Erlebniscenters. Dies geht aus dem Baugenehmigungsantrag hervor, welcher der Redaktion vorliegt. Die Unterlagen gingen bereits am 29. Juli 2015 im Rathaus ein; dort hieß es bis dato, es handele sich lediglich um "Fragmente eines Bauantrags." Im Februar dieses Jahres wurden Raumpläne und Dreiseitenansichten des Gebäudes nachgereicht. Details zur Haltung der angeblich bis zu 40 verschiedenen Haiarten enthält das 26-seitige Papier jedoch nicht.

 

Die Rede ist von einer Aquarienwelt mit mehreren Becken und angeschlossenen Gastronomiebetrieben und einem Kinderspielplatz; es entstehen rund 290 Parkplätze. Wenn das Vorhaben gebaut wird, sollen 30 Mitarbeiter im Schichtbetrieb von 6 Uhr bis 22 Uhr tätig sein.

 

Erstmals werden nun Details über die Dimensionen zur baulichen Ausstattung des Großaquariums bekannt, das über Rundgänge erschlossen wird und in dessen Untergeschoss ein 78 Quadratmeter großes Kino geplant ist. Das Foyer im Erdgeschoss erstreckt sich über 1000 Quadratmeter, ein Shop hat 155 Quadratmeter Verkaufsfläche, die Gastronomie ist 230 Quadratmeter groß. Bei den Becken sind ein Lagunen-, ein Überkopfbecken, ein Tiefseebecken, sowie Themenaquarien "Atlantik", "Mittelmeer", "Rotes Meer" und "Südafrika" geplant, letzteres auf 380 Quadratmetern Grundfläche ist das mit Abstand größte. Die restlichen Becken haben Grundflächen zwischen 3,50 Quadratmetern und 20 Quadratmetern. Über Volumengrößen der Aquarien - Hauptaugenmerk zur Beurteilung der von Tierschützern oft angeführten mangelnden Bewegungsfreiheit - ist nichts bekannt.

 

Die Aquarien im Erdgeschoss verbinden 490 Quadratmeter Rundgang, der an einer 125 Quadratmeter großen Insel, einer 500 Quadratmeter großen Lagune und Korallen auf sieben Quadratmetern Fläche vorbeiführt. Insgesamt sind rund 4400 Quadratmeter des etwa 23.200 Quadratmeter großen Grundstücks mit Aquarien belegt. Die Energie liefert ein Gas-Brennwert-Kessel mit 150 Kilowatt Nennwärmeleistung.

 

Ob gewässergefährdende oder sonstige Gefahrstoffe auf dem Areal genutzt oder gelagert werden, ist den Unterlagen nicht zu entnehmen, diesbezügliche Absätze sind nicht bearbeitet. Gewerbliches Abwasser läuft, wie üblich, über eine Abwasservorbehandlungsanlage. Ein Anschluss an die öffentliche Kläranlage ist vorgesehen.

 

Im Rathaus sieht man das "Shark City"-Projekt als Bereicherung des touristischen Angebots, zumal die Betreiber angekündigt haben mit namhaften Haifisch- und Aquarienspezialisten zusammen zu arbeiten und selbst Erfahrung in Betrieb und Verkauf von Salzwasseraquarien und Meerestieren vorweisen könnten. Auch wies die Stadt auf hin, dass sich das Grundstück in der Neulandstraße 37 bis 39 in Privatbesitz befinde würde und es daher keine Handhabe gebe, "auf die Einhaltung tier- und artenschutzrechtlicher Vorgaben zu drängen", so das Baurechtsamt.

 

Druck gegen das Projekt macht neben der Tierschutzorganisation "Peta" auch das Wal- und Delfinschutzforum (WDSF) mit Sitz in Hagen. Dessen Geschäftsführer Jürgen Ortmüller spricht gegenüber der RNZ von "einer Schutzbehauptung der Stadt, um das Vorhaben durchzuwinken" und sich von der "Verantwortung freizusprechen." Eine Kommune, findet Ortmüller, habe neben tier- und artenschutzrechtlichen Vorgaben öffentliche Interessen "bei einem Bau zu berücksichtigen, der der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll." Ortmüller hat für den Fall einer Baugenehmigung angekündigt, mit dem WDSF kooperierende Reiseveranstalter zum Boykott Sinsheims aufzurufen und verlangt Akteneinsicht "vor allem in veterinärmedizinische Unterlagen." Die Betreiber haben die Eröffnung des Aquariums noch für das Jahr 2017 angekündigt.

 

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14 September 2016

Das Delfinarium Tiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo! Tiergarten Nürnberg erteilt erneut Hausverbot für Tierschützer

An der Kasse hat der Tiergarten nach eigener Aussage eine Liste der Leute, die bereits Hausverbot erhalten haben. Die in diesem Schreiben erhobenen Vorwürfe durch den TG-Direktor Dag Encke sind nach Angaben des Betroffenen (Jörn Kriebel) weitgehend unzutreffend.

Das Fotografieren und Veröffentlichen von Fotos von Mitarbeitern aus einem Zoo bei Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit mit eigenen Kommentaren ist nach einem Beschluss der Oberlandesgerichts Köln erlaubt, wie der nachfolgende Gerichtsbeschluss ausweist:

 

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4 September 2016

Das Delfinarium Tiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo!

Aufnahme von dem 5. August 2016 Nürnberger Tiergarten

Einfach unglaubliche Aufnahmen was ich am 5. August 2016 gemacht habe! Ein Kind hängt über diese Absperrung diese Becken wo die Delfine im Gefangenschaft leben etwa 7 Meter tief! Das Sicherheitspersonal hat lieber die Polizei geholt gegen mich, einfach nur Steuergelder rausschmeißen! Habt ihr brav gemacht lieber Tiergarten Nürnberg, Einfach nur unglaublich!

 

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22 August 2016

 "Vegan Strike Group"

Duisburg. Aktivisten aus den Niederlanden und aus Spanien sind am Sonntag während einer Delfin-Show im Duisburger Zoo in das Becken der Tiere gesprungen und haben dort gegen die Haltung von Delfinen protestiert. Fünf Personen wurden festgenommen.

Wie die Polizei auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, wurden am Sonntagnachmittag fünf Aktivisten festgenommen. Die Mitglieder der "Vegan Strike Group" waren zuvor während einer Delfin-Show vor 1200 Zoobesuchern in das Becken der Tiere gesprungen. Dort hielten sie Plakate hoch und demonstrierten gegen die Haltung der Säugetiere in Delfinarien. Es handelt sich dabei um drei Frauen und zwei Männer aus den Niederlanden und Spanien. Die Festgenommenen sind zwischen 24 und 42 Jahre alt.

 

Auf ihrer Facebook-Seite schreiben die Aktivisten, dass sie mit ihrer Aktion "auf das Leiden der Tiere" aufmerksam machen wollen. Für den Direktor des Duisburger Zoos, Achim Winkler, ist dieses Vorgehen unverständlich. "Mit dieser Aktion haben die vermeintlichen Delfinschützer die Gesundheit der Tiere und ihre eigene gefährdet", sagt Winkler im Gespräch mit unserer Redaktion. Mit Tierschutz habe das laut Winkler nichts zu tun. "Die haben in Kauf genommen, die Tiere in Angst und Schrecken zu versetzen. Dabei hätte es zu schlimmen Verletzungen kommen können", sagt der Direktor.

 

Für die Mitarbeiter des Zoo Duisburg sei es besonders besorgniserregend gewesen, dass sich inmitten der Delfinfamilien-Gruppe auch das nur wenige Monate alte Jungtier Debbie befand. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich solche Personen als Tierschützer bezeichnen, denen die Gesundheit und das Wohl der Tiere offensichtlich völlig egal zu sein scheint", heißt es in einer Mitteilung des Zoos.

Laut Winkler seien die Aktivisten "vermutlich aus dem Publikum ans Becken getreten und hineingesprungen". Die Sitzplätze der Tribüne reichen bis an den Beckenrand. Während der Aktion zogen sich die Delfine in den hinteren Beckenbereich zurück. "Zum Glück, sie hätten auch die vermeintlichen Delfin-Schützer angreifen können, das hätte böse enden können", sagt Winkler.

 

Auch das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) äußerte sich zu der Aktion. "Grundsätzlich befürworten wir jede legale Demonstration und Kundgebung zum Schutz von Delfinen. Wir halten es jedoch für bedenklich, wenn bei Aktionen Aktivisten in die Becken mit gefangen gehaltenen Delfinen springen", sagt der Vorsitzende Jürgen Ortmüller.

Grundsätzlich ist das WDSF gegen Delfinarien: "Die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ist unzeitgemäß und grenzt an Tierquälerei", sagt Ortmüller.

 

Laut Polizeiangaben ließen sich die Aktivisten anschließend widerstandslos festnehmen. Nach der Aufnahme der Personalien konnte sie jedoch wieder gehen. Die fünf Festgenommenen erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Alle beteiligten Personen und die Tiere blieben bei der Aktion unverletzt.

 

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17 August 2016

Das Delfinarium Tiergarten Nürnberg ist ein Zirkus, kein Zoo!

Mitten in Nürnberg Haie sind bequemer

Mit dem Definarium hat der Nürnberger Zoo eigentlich immer nur Ärger. Wie man den am besten los wird, könnten die Franken von Hamburg lernen

In Hamburg hatten sie in den Neunzigerjahren dasselbe Problem wie in Nürnberg, nur gelöst haben sie es ganz anders. Auch im Hamburger Tierpark Hagenbeck zogen damals noch Delfine ihre Runden, hübsch anzuschauen. Nur waren irgendwann die Stimmen derer nicht mehr zu überhören, die Delfinhaltung grundsätzlich infrage stellten. Auch rechnete man nach und kam zum Ergebnis, dass Delfine zu halten einen Tierpark ziemlich teuer kommt. Was in einem privat geführten Betrieb - wie Hagenbeck einer ist - ein nicht unmaßgebliches Argument ist. Also riss man die alte Anlage ab, stellte die Delfinhaltung ein und baute stattdessen ein Tropen-Aquarium. Hauptattraktion: Haie.

 

In Nürnberg, dort ist der Zoo in städtischer Hand, beschäftigte sich die Kommunalpolitik in jener Zeit mit derselben Frage. Nur kam man dort zum Ergebnis, dass so ein Delfinarium unverzichtbar sei, womöglich eine Art Alleinstellungsmerkmal irgendwann. 31 Millionen Euro kostete die Lagune, und eines kann man fünf Jahre nach der Eröffnung mit Gewissheit sagen: Das mit dem Alleinstellungsmerkmal ist gelungen. Kein Zoo in Deutschland dürfte häufiger unschön in der Zeitung stehen als der Nürnberger.

 

Noch mal zurück nach Hamburg, da ist gerade Haifütterung bei Hagenbeck. Ein normaler Werktag, die Anlage hat eine ähnlich spektakuläre Unterwasser-Scheibe wie die Lagune. Aber während sich in Nürnberg an normalen Tagen ein paar Versprengte vor der Scheibe rumdrücken, schon weil sich Delfine dort nicht besonders gern blicken lassen, steht man bei Hagenbecks Haien in der zwölften Seitenreihe, wenn man Glück hat. Fragen, ob das auch alles artgerecht ist, gibt es keine. Dafür wollen alle wissen, warum der Hai keinen Fisch frisst, sind doch hübsche im Becken. Was kommod zu beantworten ist: Weil er satt ist.

 

In Nürnberg werden seit fünf Jahren andere Fragen gestellt, viel unbequemer zu beantworten. Das sicher auch, weil das Prestigeprojekt Lagune für organisierte Tierschützer hohes Erregungspotenzial verspricht. Umso mehr aber, weil dort so ziemlich alles schief läuft, was schief laufen kann. Undichtes Becken, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Reparaturen ohne Ende. In der Tat: Das haben sie nicht, die da oben im Norden.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

Bitte kaufen Sie keine Tickets für Delphinarien. So unterstützen Sie nur das Delphinarium, aber nicht die Tiere !!!

 

12 August 2016

Malta Marine Park Expedia.de bietet Delphin schwimmen an

Erleben Sie Nähe und persönlichen Kontakt mit den wunderschönen Delfinen im Meerespark Maltas. Die hochmoderne Anlage bietet ein sicheres und bequemes Erlebnis, mit dem Sie diese sehr intelligenten und sanften Meeressäuger verstehen lernen und mit unvergesslichen Erinnerungen heimkehren.

Sie werden von Ihrem Hotel abgeholt und erreichen den Meerespark an der zerklüfteten nordöstlichen Küste der Insel.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung geht es ab in den Delfinpool, wo Sie Ihre neuen Freunde hautnah erleben können. Schütteln Sie ihnen die Flossen, geben Sie ihnen Küsse und lassen Sie sich von ihnen an der Rückenflosse durch das Wasser ziehen.

Sie können den Rest des Tages in Maltas beliebtem Meerespark verbringen, in dem freundliche Seelöwen sowie tropische Vögel und Reptilien zu Hause sind. Der Park bietet 3 tägliche Shows: die Delfin-, Seelöwen- und Papageien-Aufführungen geben Ihnen ein besseres Verständnis für das Leben dieser einzigartigen Geschöpfe. Die informativen Trainer zeigen auch die Umweltschutzbemühungen des Parks, welche seine Langzeit-Nachhaltigkeit garantieren.

 

Höhepunkte:
Ein einmaliges Erlebnis: mit freundlichen Delfinen schwimmen
Spannende, bequeme und sichere interaktive Begegnung
Gelegenheit, eine Runde um den Pool mit der Rückenflosse zu drehen
Eintritt in den Park mit täglichen Delfin- und Seelöwenshows
Praktischer Hin- und Rücktransfer von bzw. zu Ihrem Hotel in Malta

 

Leistungen:
Eintritt in den Malta Marine Park
30-minütiges Schwimmerlebnis
Hin-/Rücktransfer von bzw. zu Ihrem Hotel auf Malta

Wissenswertes vor der Buchung:
Die Teilnahme ist erst ab einem Alter von 9 Jahren möglich.
Die Teilnahme ist erst ab 9 Jahren möglich.
Schwangeren Frauen wird von der Teilnahme abgeraten.
Sie sollten sicher in tiefem Wasser schwimmen können.

Die Abholung vom Hotel ist von den meisten zentral gelegenen Hotels in Malta möglich. Bitte vereinbaren Sie die Abholung vom Hotel oder einem nahegelegenen Ort, wenn Sie Ihre Reservierung telefonisch bestätigen.
Die Abholung vom Hotel erfolgt 1–2 Stunden vor Beginn der gebuchten Aktivität.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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12 August 2016

Netto bietet Delphin Show an

Duisburg: Mix aus Abenteuer und Erholung
ab 40,- € pro Person
Deutschland. 1 o. 2 Nächte im 4* Hotel, ÜF mit Spielcasino, Zoo und/oder AQUApark

Sind Sie ein Adrenalinjunkie? Sie lieben das Abenteuer und suchen stets neue Herausforderungen? Manchmal darf es auch tierisch zugehen? Gleichzeitig wollen Sie sich aber entspannen und erholen? Dann ist Duisburg genau die richtige Stadt für Sie. Besuchen Sie eine der vielfältigsten Städte Deutschlands. Hotspots wie der Innenhafen Duisburg oder der Botanische Garten warten auf Sie. Freuen Sie sich außerdem über Ihren Besuch im Duisburger AQUApark, wo sich abenteuerlustige Wasserratten besonders wohlfühlen werden, oder im Duisburger Zoo, einem der ersten zoologischen Gärten Europas. Für intensive Städteentdecker empfiehlt sich das Kombipaket. Übernachten werden Sie im komfortablen Hotel Mercure Duisburg City, das sich direkt im Zentrum befindet.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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5 Juli 2016

Euer Wunsch, mit Delphinen zu schwimmen - IHR TÖTET SIE!

Bestürzende Wahrheit hinter den Kulissen von „Mit Delphinen schwimmen“ – The Disturbing Truth Behind Your Swim With The Dolphins

Was ursprünglich als Therapie für autistische Kinder begonnen hat, ist mittlerweile zu einem großen Geschäft geworden. In Scharen kommen Touristen aus Amerika, Europa, Asien in die Karibik – nicht allein der Sonne wegen oder um den samtweichen Sand am türkisblauen Meer bei angenehm temperierter Abendbrise mit einem Cocktail zu genießen. Für Karibikreisende gehört es beinahe schon zum Standardprogramm, mit Delphinen zu schwimmen. Solche Angebote (SWTD) gibt es heute überall auf der Welt, allein in der Karibik in über 30 Delphinarien. Dort haben die Programme in den letzten zehn Jahren schlimme Ausmaße angenommen.

 

Ein ehemaliger Delphin-Trainer beklagt die Zustände, unter denen die Delphine in Gefangenschaft leiden, körperlich und psychisch: „In ihrem natürlichen Lebensraum sind Delphine wunderbare, freundliche Lebewesen. Werden sie eingesperrt, kann man dabei zusehen, wie sie sich verändern. Das geht soweit, dass sie aus Frust aggressiv werden, Gäste attackieren, ihnen Futtereimer aus der Hand kicken.“ Andere werden depressiv. Der auf den Bahamas geborene und aufgewachsene Trainer spricht von traurigen Vorfällen, die heute an der Tagesordnung sind.

Die Becken sind fast immer zu klein und in jedem Fall zu flach. Den Delphinen steht nur in etwa 1 % des Raumes zur Verfügung, den sie in der Natur hätten. Er berichtet davon, wie 40 Delphine tagtäglich auf engem Raum zusammengepfercht darauf warten, bis zu 10 Mal herausgeholt zu werden, um immer wieder die gleichen Abläufe, nach den gleichen Signalen und Anweisungen zu absolvieren. Viele von ihnen verschluckten mengenweise alle möglichen Gegenstände – in suizidaler Absicht, mutmaßt der Ex-Trainer. Er sei weder Arzt, noch Wissenschaftler, deute aber viele Verhaltensweisen dieser eingesperrten Säugetiere als „Psychose“.

 

Was ihn am meisten bewegt hatte, war die Beobachtung, wie Delphinmütter ihre Neugeborenen zu ersticken versuchten. Sie ließen sie nicht an die Oberfläche gelangen, hinderten sie also daran zu atmen. „Sie wollten ihren Babys ein solches Leben in Gefangenschaft ersparen“, glaubt der ehemalige Trainer und mit ihm viele seiner Kollegen.

Es gibt darüber hinaus eine Menge anderer Aspekte, die Sorge bereiten. So werden einer Studie der World Animal Protection/Humane Society of the United States zufolge in Gefangenschaft lebenden Delphinen Antibiotika und Medikamente gegen Geschwüre verabreicht sowie zudem Vitaminpräparate, weil sie ja nur mit nährstoffarmem Tiefkühlfisch gefüttert werden.

 

Die Becken sind gechlort – oft so stark, dass es manchem Trainer den Atem, manchem Delphin dagegen das Augenlicht nimmt. In einer Einrichtung in Antigua sind die Delphine „ungewöhnlich dunkel“. Das liegt daran, dass dort die Becken zu flach sind und die Tiere aufgrund dessen einen Sonnenbrand bekommen und „bräunen”. Dort fand man auch Delphine in „Insolationszellen“ zu Trainingszwecken, andere waren verunreinigtem Wasser ausgesetzt.

Eine „Mitschuld“ an dem Boom, mit Delphinen schwimmen zu wollen, trägt der Kreuzfahrt-Massentourismus. Beinahe jedes Schiff hat ein solches Angebot als Attraktion im Programm. Dabei kann man sich mit Delphinen fotografieren oder von ihnen ziehen oder schieben lassen. Ein besonderer Knüller ist die Delphin-„Trainerausbildung“ – mit Trillerpfeife, ein paar Kommandos und einem Handbuch, das man dann stolz mit nach Hause nehmen darf.

Der immense Bedarf der Kreuzfahrtschiffslinien steigt noch ständig weiter an. Solange sich die Nachfrage der Passagiere nicht reduziert, wird auch zukünftig in Reichweite der Häfen in der Karibik und anderswo ein Delphinarium nach dem anderen eröffnen. Damit enden auch immer mehr wild lebende Delphine in Gefangenschaft.

Das Fangen von Delphinen im offenen Meer ist für die Tiere höchst traumatisch: Sie werden in Netze gejagt und umzingelt, bevor diejenigen, die ausgewählt wurden, in ein Boot gezogen und abtransportiert werden, was viele aus Stress- und anderen Gründen nicht überleben. Auch wenn sie bereits gefangen sind und in Delphinarien „zum Einsatz kommen“, werden viele Delphine oft weitergereicht. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass ein Delphin mit Namen Tamra bisher 14 Mal (!) transportiert wurde.

 

Generell werden weibliche Delphine bevorzugt, weil sie sich leichter „schulen” lassen und zudem noch für Nachwuchs sorgen können. Viele Delfinarien gehen wegen der Aktionen von Tierschutzorganisationen mittlerweile vom Fang zur Zucht über. Damit beginnt ein endloser Kreislauf – Gebären für ein Leben in Gefangenschaft. Darüber scheinen sich viele dieser intelligenten Meeressäuger bewusst zu sein, sodass sie ihren Nachwuchs zu töten versuchen. Ein echtes Trauerspiel!

 

Wir wünschen uns, dass sich die Öffentlichkeit und insbesondere alle Passagiere auf Kreuzfahrtreisen die schlimme Situation von in Gefangenschaft lebenden Delphinen vor Augen führen. All denen, die planen, ein Programm „Mit Delphine schwimmen“ zu buchen, sei gesagt: Euer Wunsch, mit Delphinen zu schwimmen - IHR TÖTET SIE!

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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15 Juni2016

Delfine im National Aquarium in Baltimore werden in eine Meeresauffangstation umgesiedelt

Eine großartige und wegweisende Entscheidung: Am Dienstag kündigte das National Aquarium in Baltimore, Maryland, an, dass sie ihre 8 Delfine – 6 weibliche und 2 männliche Tiere – in eine betreute Auffangstation im Meer umsiedeln werden. Einer der Delfine wurde 1972 im Meer gefangen, ein anderer wurde im SeaWorld Orlando geboren. Alle zusammen sollen nun in eine betreute Meeresbucht transferiert werden, wo sie endlich die Strömungen des Ozeans spüren, akustisch mit freien Delfinen kommunizieren und wieder ein halbwegs natürliches Leben führen können.

 

PETA USA hatte bereits in den 90-er Jahren vor dem Aquarium demonstriert. 2014 gab der Meereszoo in Baltimore dann bekannt, dass er prüfen wolle, ob ein Transfer der Delfine in eine Auffangstation möglich ist: „Die Zeiten haben sich geändert und die Bedürfnisse der Tiere in unserer Obhut haben sich verändert. In den letzten zwanzig Jahren wurden viele wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, die uns die Augen geöffnet haben über die kognitiven Fähigkeiten und das soziale Verhalten von Delfinen“, so das Statement des Aquariums.


Diese großartige, wegweisende Entscheidung zeigt allen Zoos, die Meeressäuger gefangen halten, egal ob in Nürnberg, Duisburg, auf Teneriffa, bei SeaWorld und überall auf der Welt, dass die Gefangenhaltung von Delfinen in Betonbecken aufhören kann und muss. Delfine sind hochintelligente und empfindsame Tiere, die im Meer jeden Tag viele Kilometer schwimmen. In einem kleinen engen Becken können sie physisch krank werden, oder sie beginnen sich selbst zu verstümmeln bis hin zu Selbstmordversuchen.

 

Was du tun kannst

Besuche niemals einen Meereszoo. Fordere die deutschen Zoos in Nürnberg und Duisburg auf, ihre Delfine in eine Meeresauffangstation umzusiedeln. Unterschreibe unsere Petition an den Loro Parque, Orca Morgan die Freiheit zu schenken.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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13 Juni 2016

James Bond will Orca „Morgan“ retten ZOO-DRAMA AUF TENERIFFA

Vor wenigen Tagen sprang Schwertwal-Weibchen „Morgan“ aus ihrem Becken im „Loro“-Tierpark auf Teneriffa, lag reglos am Rand. Touristen filmten das Drama.

Erst nach etlichen Minuten schoben Helfer den Orca zurück ins Wasser. Tierschützer vermuten: Die verzweifelte „Morgan“ wollte flüchten oder lieber sterben, als noch länger gefangen zu sein und Kunststücke bei Shows vorzuführen.
Die Tierschutz-Organisation PETA fordert in einer Petition, dass „Morgan“ freigelassen wird.

 

Prominentester Unterstützer der Aktion ist der frühere James-Bond-Darsteller Roger Moore (88).


„Wie lange müssen Lebewesen wie Morgan, hochintelligent und mit einem Ich-Bewusstsein, noch leiden, bevor wir verstehen, dass sie nicht zu unserer Unterhaltung auf dieser Erde sind?“, klagt Moore.

Für jeden mit einem funktionierenden Hirn und etwas Mitgefühl sollte laut Moore klar sein, dass diese Parks nichts als Gefängnisse sind, die für die Tiere vor allem Leid bedeuten.
„In solchen Einrichtungen werden Orcas gezwungen, immer wieder die gleichen Kunststücke zu wiederholen – ohne Chance auf Entkommen. Wie erbärmlich ihr Leben wohl sein muss.“


Es liege nun an jedem Einzelnen, das Martyrium der majestätischen Tiere zu beenden, schrieb Moore. „Die einzige Möglichkeit, den Missbrauch gefangener Orcas und anderer Meeressäuger zu beenden, besteht darin, diese Parks nicht mehr zu besuchen und sich offen gegen sie auszusprechen. Ich bitte jeden Einzelnen eingehend darum, sich mir anzuschließen und genau dies zu tun.“

 

„Morgan“ war 2010 entkräftet gefangen und im Delfinarium Harderwijk aufgepäppelt worden. Statt das freiheitsliebende Tier wieder auszuwildern, wurde es 2011 nach Teneriffa geschickt.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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13 Juni 2016

Petition richtet sich an British Airways

Verkaufen Sie keine Reisen mehr nach SeaWorld. Beenden Sie Ihre Partnerschaft und Ihre Unterstützung dieses grausamen Orka-Spektakels.

 

Der berühmte Vergnügungspark SeaWorld in Florida, Kalifornien und Texas, feierte 2014 Ihr 50-jähriges Jubiläum. Das Jahr 2014 kennzeichnet jedoch noch ein weiteres Jubiläum – 50 Jahre, in denen Orcas von SeaWorld in Gefangenschaft gehalten und zu Vergnügungszwecken zur Schau gestellt wurden. Der Film BLACKFISH (zum Trailer) erklärt gut, was für furchtbare Folgen die Gefangenschaft hat.

 

In den letzten Monaten haben Menschen auf der ganzen Welt dafür gesorgt, dass große Firmen, Stars und Sponsoren Ihre Kooperation mit SeaWorld beenden. Mit dieser Petition fordere ich die Fluggesellschaft British Airways dazu auf den Verkauf von Reisepaketen nach SeaWorld zu beenden. Wir wollen eine bessere Zukunft für Orcas - eine Zukunft ohne Zwang, ohne künstliche Befruchtung und ohne dauerhafte Trennung von Familienangehörigen.

 

Schwertwale leben in sehr engen Familienverbänden, die normalerweise ein Leben lang zusammen bleiben. SeaWorld riss viele dieser Familien zwischen 1960 und 1970 auseinander. Da SeaWorld keine Schwertwale mehr aus freier Wildbahn fangen darf, züchten sie jetzt Orcas in Gefangenschaft ab dem Alter von nur 6 Jahren. In freier Wildbahn pflanzen sich Schwertwale in der Regel nicht vor dem Alter von etwa 15 Jahren fort.

 

Die Weibchen so früh zu befruchten hat oft dazu geführt, dass die Mütter entweder ihre Kälber abweisen oder ihnen gegenüber aggressiv werden und dass viele Mütter zu jung sind um zu wissen, wie sie ihr Jungtier aufziehen und ernähren können, wodurch viele Kälber in den ersten paar Monaten ums Leben gekommen sind. Jungtiere, die überlebt haben, müssen oft von Tierpflegern per Hand aufgezogen werden. Diese Jungtiere lernen ohne die enge Bindung zu ihrer eigenen Mutter jedoch nicht, wie sie selbst ihren eigenen Nachwuchs großziehen können.

 

Schwertwale in Gefangenschaft leiden unter psychischem Stress. Das kann man bei dem Orca Tilikum sehen (im Bild oben), der in drei Todesfällen von Menschen involviert war sowie bei Kasatka, die 2006 ihren Tierpfleger Ken Peters mehrere Male unter Wasser gezogen hat, vermutlich um ihn zu ertränken.

 

Ich möchte diese wundervollen Geschöpfe nicht länger leiden sehen. Des Weiteren möchte ich, dass keine Menschen mehr von Orcas in Gefangenschaft getötet werden, nur weil die Eigentümer dieser Parks nicht auf ihre Star-Attraktion verzichten möchten.

Erst kürzlich hat der Reiseveranstalter "Virgin Holidays" nach öffentlichem Druck von Whale and Dolphin Conservation verkündet, dass sie ihre Beziehung mit der "Gefangenschaftsindustrie" in Zukunft gründlich unter die Lupe zu nehmen. Letzte Woche hat die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines verkündet, dass sie ihre 25jährige Partnerschaft mit SeaWorld NICHT FORTSETZEN WERDEN und nach dem Auslauf ihres momentanen Vertrages keine Reisen mehr nach SeaWorld verkaufen werden. Ich hoffe sehr, dass British Airways dasselbe tun wird.

 

Wir fordern BA dazu auf keine Reisen nach SeaWorld mehr zu verkaufen. Wir wollen, dass diese prächtigen, intelligenten und sozialen Lebewesen nach 50 Jahren, in denen sie nur geschuftet haben um millionenschwere Profite zu erwirtschaften, eine bessere Zukunft vor sich haben.

 

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12 Juni 2016

Orca Dame Lolita

Der traurigste Orca der Welt 1970 wurde das Tier gefangen und lebt im kleinsten Orca-Becken der USA

Lolita ist 49 Jahre alt. Seit 45 Jahren lebt sie in Gefangenschaft – und sie wird den Ozean nie wieder sehen. Doch nicht nur das: Sie wird auch ihr winziges Becken wohl nie wieder verlassen!
Miami (US-Bundesstaat Florida) – Das ist der wohl traurigste Orca der Welt!

Lolita fristet ihr Leben im Seaquarium in Miami, in dem kleinsten Orca-Becken der USA: Es ist nur viermal so lang wie sie selbst – und nur sechs Meter tief! Das berichtet die britische „The Sun“.
Ein artgerechtes Leben ist so kaum möglich: In freier Wildbahn legen Orcas täglich Dutzende Kilometer zurück, sind bis zu 50 km/h schnell.

 

Außerdem: Orcas sind soziale Tiere – Lolita aber lebt seit 1980 weitgehend allein!

Damals starb ihr Begleiter, ein Orca namens Hugo, an einem Aneurysma. Er hatte zuvor immer wieder seinen Kopf gegen die Wand des kleinen Beckens gerammt. Nun teilt sich Lolita ihr kleines Gefängnis nur noch mit Delfinen.

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Die Haltung und Abrichtung von Orcas ist seit Jahren in der Kritik. Vor Kurzem erklärten daher die SeaWorld-Freizeitparks, dass sie keine Schwertwale mehr für ihre Shows züchten wollen.

Der armen Lolita im „Miami Seaquarium“ in Florida hilft das jedoch nicht: Sie soll weiterhin in Gefangenschaft bleiben – in ihrem Mini-Becken!

 

Laut „The Sun“ sagte Seaquarium-Manager Andrew Hertz: „Wir werden weiterhin daran festhalten, alle Meerestiere in unseren Bildungsauftrag einzubeziehen, sie zu schützen und sie wertzuschätzen. Dazu gehört auch unser Orca Lolita.“

Nun ja, SO sieht also Wertschätzung aus ...

 

Tierschützer rufen jedenfalls zur Freilassung Lolitas auf und berufen sich dabei auch auf das Artenschutzgesetz. Sie haben unter anderem eine Petition bei der US-Meeresbehörde NOAA eingereicht.

Gefangen wurde Lolita am 14. September 1970 im Pazifik. Seitdem ist sie die Attraktion im Miami „Seaquarium“

 

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25 Mai 2016

Australiens Sea World: Gefängnis oder Delphin-Oase?

Die Regierung von Queensland unterstützt Sea World in seinem Kampf gegen Aktivisten, die die Haltung von Delphinen in dem Freizeitpark stoppen wollen.

Australiens Sea World zählt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele an der Gold Coast. Außerdem ist es einer der wenigen Plätze auf der Welt, wo man Delphine noch in Gefangenschaft sehen kann, was von Aktivisten stark kritisiert wird. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass vier-fünftel der befragten Australier nicht damit einverstanden sind, dass diese Tiere gefangen gehalten werden.

 

Sarah Lucas, die Gründerin von Australia for Dolphins, sagte, dass es Gespräche zwischen Aktivisten und der Regierung von Queensland gegeben habe, um der Gefangenschaft von Delphinen in diesem Bundesstaat ein Ende zu setzen. Währenddessen stellte sich die Regierung von Queensland auf die Seite von Sea World im Kampf gegen die Proteste, da es keinerlei Beweggründe gäbe, Sea World an der Zucht und Haltung von Delphinen zu hindern.

 

Der Sprecher des Ministeriums für Landwirtschaft und Fischerei erklärte, dass Queenslands private Industrie für Tierausstellung viel zu seiner Wirtschaft beitrage, Bildungserfahrung sowohl für lokale Gemeinschaften, als auch für Touristen zur Verfügung stelle und den weltweiten Artenschutz unterstütze. Es wäre zudem gewährleistet, dass die Organisation über die notwendigen Mittel und Erfahrungen verfügt, die für das Wohlergehen der Tiere notwendig sind.

 

Es ist jedoch sehr bedenklich, Sea World als eine “Delphin-Oase“ oder ein Schutzgebiet zu bezeichnen, wie es sein Direktor Trevor Long tut. Die Tiere leiden in ihren Betonbecken, die nicht einmal annähernd die Tiefe und Weite des Ozeans erreichen können und werden dazu gebracht, Kunststücke zur Unterhaltung der Menschen aufzuführen. Welches Tier würde denn freiwillig in Gefangenschaft leben oder in Shows auftreten wollen, wenn es in freier Wildnis sein könnte? Zudem haben Forschungen schon vor langer Zeit bewiesen, dass Delphine eine Persönlichkeit besitzen und sich ihrer Selbst bewusst sind. Sie kommunizieren miteinander, können vorausschauend denken und ihre kognitiven Fähigkeiten kommen gleich hinter denen der Menschen. Wissenschaftler und Tierschützer fordern daher, dass Delphine einen besonderen Status zugesprochen bekommen.

 

Zahlreiche Länder haben sich bereits gegen die Haltung von Delphinen in Gefangenschaft ausgesprochen, womit dieser Industriezweig immer weiter zurückgeht, so Sarah Lucas. Man kann nur hoffen, dass die Regierung in Queensland diesem Beispiel folgt und dem Delphin-Leid, der durch den Tourismus hervorgerufen wird, ein Ende bereitet.

Wer sich das nächste Mal also Tickets für Sea World kaufen will, sollte sich vorher fragen, ob das wirklich notwendig ist!

 

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23 Mai 2016

Lolita, der einsame Wal

Sie schwimmt in einem Mini-Aquarium, hat keine Gefährten und spult jeden Tag ihr Programm ab: Lolita ist der älteste in Gefangenschaft lebende Schwertwal der USA.

Lolita lebt seit 46 Jahren in Gefangenschaft in Miami. Sie ist der am längsten in Gefangenschaft gehaltene Schwertwal in den USA. Einige Medien bezeichnen den 3200 Kilogramm schweren Meeressäuger als «traurigsten Orca der Welt». Lolitas Aquarium ist nur sechs Meter tief und nur viermal so lang wie sie selbst. Zudem muss sie ohne Artgenossen auskommen, obwohl die sogenannten Killerwale als sehr sozial gelten. 1980 hatte ihr Begleiter Hugo seinen Kopf wiederholt gegen die Aquariumwand geschlagen und war in der Folge an einem Aneurysma gestorben. Seither teilt sich Lolita ihren knappen Platz mit ein paar Delfinen.

 

Jeden Tag führt die Wal-Dame im Miami Seaquarium die immer gleichen Kunststücke vor. Wenn die Shows vorbei sind, dümpelt sie reglos vor sich hin. «Das ist schwer mitanzusehen», sagt Wal-Expertin Ingrid Visser gegenüber dem britischen «Express».

 

Steine in den Wal-Bäuchen

Lolita war 1970 zusammen mit sechs weiteren Babys gefangen worden. Auf traumatisierende Weise, wie die Umweltschutzorganisation One Green Planet schreibt: Die Walfänger an der US-Nordwestküste setzten Seile, Netze und Sprengsätze ein, um die Jungtiere von ihren Müttern zu trennen. Bei dieser Jagd seien vier Jungtiere und ein erwachsener Schwertwal getötet worden. Um diese «Begleiterscheinung» geheim zu halten, hätten die Fischer die Bäuche der Tiere aufgeschnitten und mit Steinen gefüllt, damit die Kadaver nicht an Land geschwemmt würden. Anwohner berichteten, die Laute der Walmütter, die danach nach ihren Babys suchten, hätten wie Menschenschreie geklungen.

 

Lolita wurde an das Seaquarium verkauft, wo sie bis heute ihr Dasein fristet. Tierschützer kämpfen seit Jahren dafür, dass dem Schwertwal ein besseres Leben zugestanden wird. Der Schutzstatus, der seit 2005 nur für wild lebende, südlich beheimatete Schwertwale galt, wurde kürzlich ausgeweitet. Wie die Nationale Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) mitteilte, gelten Tiere in Gefangenschaft ebenfalls als vom Aussterben bedroht und müssen geschützt werden.

 

Lolitas Leben könnte gefährdet sein

Davon zeigt sich das Miami Seaquarium unbeeindruckt. Lolita werde nicht in Freiheit entlassen, denn: «Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass das 49-jährige Tier im Pazifischen Ozean überleben würde, und die Freilassung soll kein Experiment sein», sagte Geschäftsführer Andrew Hertz dem «Independent». Lolita solle nicht das gleiche Schicksal wie das Orca-Männchen Keiko ereilen. Der tierische Held des Spielfilms «Free Willy» war 2002 ausgesetzt worden und nach eineinhalb Jahren in einem Fjord in Norwegen gestorben.

Ähnlich sieht es die Investmentfirma Arle Capital, der das Aquarium gehört. Lolita in die Wildnis zu entlassen wäre «ein fahrlässiges und grausames Experiment. Allein der Transport wäre traumatisierend und Lolitas Leben könnte in Gefahr sein, so eine Sprecherin.

 

Ziel der Aktivisten: Lolita mit Mutter vereinen

Tierschützer fordern dagegen, Lolita solle in eine abgesperrte Bucht gebracht werden, sodass sie sich an ihr neues Leben in Freiheit gewöhnen könne. Wenn sie wieder jagen könne, werde man sie an der US-Nordwestküste mit ihrer Familie vereinen. Diese lebt im Pazifik und gehört zu den meistbeobachteten Orca-Populationen der Welt. Lolitas Mutter ist mittlerweile 90 Jahre alt und wurde von Wissenschaftlern auf den Namen Ocean Sun getauft. Die Aktivisten, aber auch Experten vom Centre for Whale Research, gehen davon aus, dass Lolita selbst nach 46 Jahren in Gefangenschaft von ihrer Familie erkannt und akzeptiert würde.

 

Aktivisten von Orca Network, Peta und anderen Tierschutzorganisationen haben mehrfach gegen das Miami Seaquarium geklagt. Bislang vergeblich. Auch im kommenden Monat wird sich ein Gericht in den USA mit Lolitas Schicksal befassen. Möglicherweise wird die Ausweitung des Schutzgesetzes für Tiere in Gefangenschaft zum Wendepunkt im Leben der Wal-Dame.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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1 Mai 2016

Rechnungsstreit bleibt ungeklärt - Zoo-Aufsichtsrat vertagt Diskussion

Die Fragen zu den umstrittenen Rechnungen im Duisburger Zoo bleiben wohl noch monatelang ungeklärt. Der Zoo-Aufsichtsrat hat das Thema in seiner Sitzung gestern gar nicht behandelt und es auf die nächste Sitzung Ende Juni verschoben. Die Aufsichtsratsmitglieder haben Stillschweigen über die Sache vereinbart. Es geht darum, dass ein Architekt dem Zoo 72.000 Euro in Rechnung gestellt hat - allerdings weiß keiner, wofür.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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29 März 2016

Der traurigste Orca der Welt 1970 wurde das Tier gefangen und lebt im kleinsten Orca-Becken der USA

Lolita ist 49 Jahre alt. Seit 45 Jahren lebt sie in Gefangenschaft – und sie wird den Ozean nie wieder sehen. Doch nicht nur das: Sie wird auch ihr winziges Becken wohl nie wieder verlassen!
Miami (US-Bundesstaat Florida) – Das ist der wohl traurigste Orca der Welt!

 

Lolita fristet ihr Leben im Seaquarium in Miami, in dem kleinsten Orca-Becken der USA: Es ist nur viermal so lang wie sie selbst – und nur sechs Meter tief! Das berichtet die britische „The Sun“.

Ein artgerechtes Leben ist so kaum möglich: In freier Wildbahn legen Orcas täglich Dutzende Kilometer zurück, sind bis zu 50 km/h schnell.

 

Außerdem: Orcas sind soziale Tiere – Lolita aber lebt seit 1980 weitgehend allein!


Damals starb ihr Begleiter, ein Orca namens Hugo, an einem Aneurysma. Er hatte zuvor immer wieder seinen Kopf gegen die Wand des kleinen Beckens gerammt. Nun teilt sich Lolita ihr kleines Gefängnis nur noch mit Delfinen.

Die Haltung und Abrichtung von Orcas ist seit Jahren in der Kritik. Vor Kurzem erklärten daher die SeaWorld-Freizeitparks, dass sie keine Schwertwale mehr für ihre Shows züchten wollen.

Der armen Lolita im „Miami Seaquarium“ in Florida hilft das jedoch nicht: Sie soll weiterhin in Gefangenschaft bleiben – in ihrem Mini-Becken!

 

Laut „The Sun“ sagte Seaquarium-Manager Andrew Hertz: „Wir werden weiterhin daran festhalten, alle Meerestiere in unseren Bildungsauftrag einzubeziehen, sie zu schützen und sie wertzuschätzen. Dazu gehört auch unser Orca Lolita.“

Nun ja, SO sieht also Wertschätzung aus ...

 

Tierschützer rufen jedenfalls zur Freilassung Lolitas auf und berufen sich dabei auch auf das Artenschutzgesetz. Sie haben unter anderem eine Petition bei der US-Meeresbehörde NOAA eingereicht.

Gefangen wurde Lolita am 14. September 1970 im Pazifik. Seitdem ist sie die Attraktion im Miami „Seaquarium“.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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26 Februar 2016

Seaworld hat Peta infiltriert

26.02.2016 •Seit Jahren schon steht der Freizeitpark wegen seinen Orca-Shows in Kritik. Jetzt hat Seaworld bestätigt, Mitarbeiter als Tierrechtler ausgegeben zu haben, um Straftaten zu provozieren.

Nach monatelangen Spionage-Vorwürfen der Tierschutz-Organisation Peta hat der Vergnügungspark-Betreiber Seaworld eingeräumt, Mitarbeiter als verdeckte Aktivisten eingesetzt zu haben. Im Zuge einer internen Ermittlung habe der Verwaltungsrat beschlossen, eine Praxis des Managements zu beenden, bei der sich Angestellte des Unternehmens als Tierrechtler ausgeben sollten. Das teilte Vorstandschef Joel Manby am Donnerstag im Firmen-Blog mit.

 

Vorausgegangen waren heftige Anschuldigungen von Peta, denen zufolge Seaworld versucht haben soll, Mitarbeiter bei der Organisation einzuschleusen. Sie sollten die Tierschützer angeblich zu Straftaten anstiften, mit denen Seaworld Peta dann hätte belasten können. Seaworld habe ausschließlich Interesse daran gehabt, illegale Aktivitäten zu provozieren, sagte eine Peta-Sprecherin am Donnerstag. „Wir haben sie bei ihren dreckigen Tricks erwischt.“

Image-Schaden nicht mehr abzuwenden

 

Seaworld steht vor allem wegen seiner Orca-Shows seit Jahren in der Kritik. Für große Empörung über das Unternehmen sorgte der im Juli 2013 erschienene Dokumentarfilm „Blackfish“, indem die Vorführungen der gedrillten Meeressäuger als skrupellose Ausbeutung der Unterhaltungsindustrie geschildert werden. Seaworld kündigte im November an, zumindest eine der umstrittenen Vorführungen einzustellen.

 

Doch der Image-Schaden ist nicht mehr abzuwenden. Nach zwischenzeitlich deutlichen Rückgängen bei Besucherzahlen, Umsatz und Gewinn stabilisierten sich die Geschäfte im vergangenen Jahr zwar. Dennoch fiel im Schlussquartal ein Verlust von elf Millionen Dollar, etwa zehn Millionen Euro an, wie Seaworld am Donnerstag mitteilte. Die Aktie des Unternehmens fiel im New Yorker Handel um gut neun Prozent.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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11 Februar 2016

Der Schock: Keine Sonderöffnungszeiten für Robert Geiss und Co.

In Orlando angekommen, bezog Reisegruppe Geiss, Oma und Opa durften natürlich nicht fehlen - einen günstigeren Babysitter gibt es einfach nicht -, zunächst die Luxussuite. Doch dann der Schock: Die Millionäre mussten doch tatsächlich bis zum kommenden Morgen warten, bis sie den Freizeitpark erstürmen konnten. Robert Geiss konnte trotz seines prallen Geldbeutels keine Sonderöffnungszeiten herausschlagen. Am Ende hätten sich die Millionäre beinahe noch an einer Schlange anstellen müssen! Auch als Millionär kann man die Öffnungszeiten im Seaworld-Park offenbar nicht ändern! Oder sind die Geissens dafür einfach nicht reich genug?

 

Schrill, glamourös und vor allem rastlos: Die Kult-Millionäre Carmen und Robert Geiss mit ihren Töchtern Davina Shakira und Shania Tyra gewähren Einblicke in ihr Leben zwischen luxuriösem Alltag und exklusiven Events. In der aktuellen Folge reist die Familie zu den berühmten Freizeitparks nach Orlando.

 

Entertainment deluxe für die Geissens: Die kölsche Millionärsfamilie fliegt für ein verlängertes Wochenende nach Orlando. Davina und Shania können es kaum erwarten, die dortigen Vergnügungsparks unsicher zu machen. Schließlich haben sie sich das verlängerte Wochenende hart erarbeitet! Weil sie so fleißig mit Hauslehrerin Nora gebüffelt und gelernt haben, werden sie jetzt belohnt.

 

In Orlando angekommen bezieht Reisegruppe Geiss zunächst ihre Luxussuite. Auch wenn die aufgeregten Töchter am liebsten sofort in Richtung Themenpark weiterziehen würden: Auch als Millionär kann man die Öffnungszeiten nicht ändern! Die Kids müssen sich noch bis zum Folgetag gedulden. Dafür fahren alle zusammen auf ein Getränk in eine Eisbar. Und der Name ist hier Programm: Die komplette Inneneinrichtung der Bar besteht aus Eis und es herrschen Minusgrade - mitten im Sunshine State Florida!

 

Bei strahlendem Sonnenschein beginnt der nächste Tag für die Kids ganz nach ihren Wünschen - auf geht’s in den Tier- und Freizeitpark Seaworld! Hostess Emily empfängt die Millionäre und begleitet die Familie durch den schier riesigen Park.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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2 Februar 2016

Presidente, Regie: rehabilitieren und Release Kshamenk in den Wilden zurück.

Kshamenk ist männlich orca etwa 25 Jahre alt, die zusammen mit drei anderen Orcas für SeaWorld Tiere in Gefangenschaft im Jahr 1992 eingefangen wurde, als er ca. war. nur 5 Jahren.

Während Mundo Marino behauptet, "gerettet" aus einer Strandung zu haben, war die Realität ganz anders, Kshamenk zusammen mit drei anderen Orcas aus seiner Herde, erhalten wurden durch Zwangs Strandung einen Haken: vier Wale durch Boote aus Mundo Marino an das Ufer gezogen wurden eine lange Netz zwischen ihnen gespannt, hielt sie dort, bis die Flut angeschwemmt fiel und wurden.

 

Killerwale wurden auf dem Sand gestrandet und blieb dort für viele Stunden. Einer wurde auf das Meer von ihren Entführern wieder, wie es war zu groß und schwer zu bewegen. Eine zweite starb auf der Durchreise und eine dritte stürzte in die Wände des Schwimmbeckens, wenn es eingeführt wurde, auszuprobieren, und auch durch Selbstmord gestorben! Der einzige Überlebende der vier Orcas war Kshamenk.

 

Der Schwertwal war zwischen vier und sechs Jahre alt zu der Zeit nach seiner Entnahme aus der freien Wildbahn. Nachdem sie mit dem Vorwand einer "Sanierung" Sea World übertragen wurde in einem Pool gehalten mit einem weiblichen orca gemeinsamen Namen "Bethlehem", mit der er seit acht Jahren die Killerwal-Show gemacht.

 

Kshamenk erreicht die Geschlechtsreife im Jahr 1997 und imprägniert Belen in 1998. Nach 16 Monaten der Schwangerschaft, Belen ein Kalb geboren hat, die im Jahr 1999, Belen, starb kurz darauf wegen einer schweren Nierenentzündung im Februar 2000 tot geboren wurde. Seit dem Tod von Bethlehem (Belen), begann der Wilderness Foundation WEF die Freisetzung von Kshamenk zu scheuen, um die gleiche traurige Schicksal seines Gefährten Schwertwale und viele andere Opfer der Gefangenschaft Industrie zu verlangen.

 

Das Gehäuse verschlechtert dieses Killerwal, Opfer der Gefangenschaft, und jetzt Kshamenk mit seinem Trainer nicht kooperieren, sexuell frustriert, wütend und deprimiert. Wir glauben, dass Kshamenk ein sehr guter Kandidat ist in der freien Wildbahn aus verschiedenen Gründen zu integrieren. Nach Informationen, die wir haben, war Kshamenk zwischen fünf und sechs Jahren zum Zeitpunkt der Erfassung alt, was bedeutet, dass er mehrere Jahre hatten die Erfahrungen zu sammeln notwendig in der Wildnis zu überleben, ernähren sich von ihren eigenen, Navigation, Kommunikation und ihre Sonar benutzen.

 

Kshamenk ist dem Trainer feindlich. In der Tat, will nichts mit Menschen zu tun. Die Tatsache, dass Kshamenk nicht Bindungen mit Menschen während seiner Zeit in Gefangenschaft entwickelt und fördern ihre Wiedereingliederung in die Wildnis.

 

Im Gegensatz zu anderen in Gefangenschaft gehaltenen Orcas wir kennen, ist orca Kshamenk kein Einwohner orca. Kshamenk Orca ist ein vorübergehender Schwertwal, und für alles, was wir wissen, eine der wenigen Übergangs Orcas in Gefangenschaft in der Welt. Dies bedeutet, dass Kshamenk eine andere Gruppe sein Rudel Original wenn nur anschließen konnte, und hat eine große Fähigkeit, mit mehreren der Übergangs Orcas zu verbinden, die die Website für die Rehabilitation und Release gewählt häufig.

 

Kshamenk wird schwimmen mehr als 500 Drehungen pro Stunde in seinem Pool, die viel kleiner ist als die Größe ist es, Ihnen diese Größe für einen Wal benötigen.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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4 Januar 2016

Delfinbabys ist tot Duisburger Zoo 

Eines der beiden Delfinbabys aus dem Duisburger Zoo ist tot. Es ist am Sonntag verstorben, heißt es aus dem Zoo. Kurz vorher hatten die Tierärzte bemerkt, dass es langsamer geschwommen ist. Mehrere Expertenteams suchen jetzt nach der genauen Todesursache. Es handelt sich um das Ältere der beiden Tiere, die beide Ende des Jahres geboren wurden. Der Zoo setzt jetzt alle Hoffnungen in das andere Junge - es wiege mittlerweile 25 Kilo.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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Meeressäugern in Gefangenschaft & die Abschlachtungen von Meeressäugern

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