Save the Ocean braucht Eure Unterstützung!

Wir haben uns entschieden, dass wir Spenden für unsere Aktionen sammeln. Nur mit Eurer Hilfe können wir weiterhin die Delfinarien stürmen und Prostest-Aktionen durchführen!

Wir haben bis jetzt in sechs Delfinarien solche Aktionen durchgeführt - Duisburg (Deutschland), Paris (Frankreich), Athen (Griechenland) Valetta (Malta) Harderwijk (Holland) und in Duisburg (Deutschland)!

Im Asterix-Park ist es uns gelungen, dass die Delfin-Shows für den ganzen Tag unterbrochen wurden. Zahlreiche Medien berichteten darüber. Auch in den anderen Ländern schlugen die Wellen nach unseren Aktionen hoch und das Thema „Schließung der Delfinarien“ erreichte auch über die sozialen Medien eine große Öffentlichkeit.

Wir dürfen natürlich nicht vorher bekannt geben, in welchen Delfinarien wir reingehen und Protestaktionen durchführen. Das Risiko ist sehr hoch, dass wir vorher geschnappt werden und deshalb wollen wir unsere Gruppe von Aktivisten auch im überschaubaren Rahmen halten. Dennoch sind wir auf Eure Unterstützung angewiesen, denn die Delfinarien in Europa liegen ja nicht vor unserer Haustüre.

Spenden sind über PayPal!

PayPal:
spenden@save-the-ocean.de

Wir werden nach den Aktionen auch die Rechnungen veröffentlichen, damit Ihr auch sehen könnt, für was wir Eure Spendengelder verwendet haben. Also helft uns BITTE, damit wir unsere Aktionen weiterhin durchführen und wir unseren Beitrag für die Schließungen der Delfin-Gefängnisse leisten können!

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.
Bitte kaufen Sie keine Tickets für Delfinarien. So unterstützen Sie nur das Delfinarium, aber nicht die Tiere !!!

Kampfansage von Save the Ocean an die weltweit verorteten Delfinarien und Delfinarienbesitzer

Bei der letzten Tour zur Aufklärung über das Leiden der Delfine in Gefangenschaft, was den beteiligten Aktivisten am vergangenen Wochenende insgesamt 10 Stunden Polizeigewahrsam einbrachte (einmal rund 3 Stunden im niederländischen Harderwijk nach einer erfolgreichen Protestaktion in einer Delfinshow, einmal 7 Stunden „auf Verdacht“ im belgischen Brügge, obwohl hier einzig von einer einzelnen Person beabsichtigt war, per Fotoaufnahmen die Situation der Delfine in dem dortigen Delfinarium zu dokumentieren), wurde deutlich, dass verschiedene Delfinarien eng und gut vernetzt mit der Polizei, also einem Exekutiv-Organ, zusammenarbeiten.

 

Der Verdacht liegt nahe, dass hierbei Gelder fließen könnten, denn die Ausbeutung der Delfine für die Unterhaltung gut zahlender Zuschauer ist ein Millionengeschäft.

 

Jörn Kriebel hierzu: „Hiermit sage ich im Namen von Save the Ocean den weltweit verorteten Delfinarien den Kampf an. Rechnet jederzeit damit, dass wir bei Euch sein werden und Aufklärung leisten. Es wird gehandelt und niemand kann uns aufhalten! Solange Delfine ihrer Freiheit beraubt und für Showzwecke zu Gegenständen degradiert werden, so lange sie gnadenlos ausgebeutet und missbraucht werden, so lange werden wir weiter kämpfen und keine Haftandrohungen – egal in welchem Land - werden uns davon abhalten! Wir lassen uns nicht einschüchtern oder mundtot machen! Wir von Save the Ocean werden die Delfinausbeuter „jagen“ bis auch das letzte Delfin-Gefängnis seine Pforten endlich geschlossen hat! Wir werden auch weiterhin in Delfin-Shows auf friedliche Weise Protest ausdrücken und Widerstand gegen dieses tierquälerische System leisten! Und ich rufe alle Tierschützer auf, es uns gleich zu tun! Lasst uns ihre Stimme sein und sie alle gemeinsam auf diese Weise aus ihren Gefängnissen befreien. Delfine wollen frei sein. Und es ist ihr Recht!“.

Jetzt bist du frei Tilikum !!! Now you are free Tilikum !!!

„Er muss traumatisiert gewesen sein“

Er erlangte traurige Berühmtheit: Orca Tilikum nach 30 Jahren Gefangenschaft in 'SeaWorld' gestorben.

 

Tilikum wurde im Alter von etwa zwei Jahren in der Nähe von Island gefangen. Sein ganzes Leben verbrachte er in verschiedenen Freizeitparks in Gefangenschaft. Er galt als einer der größten Orcas, die je gefangen wurden.

 

2010 zog er seine Trainerin Dawn Brancheau nach einer Vorstellung unter Wasser und tötete sie - und das vor den Augen Duzender Zuschauer und laufender Kameras. Im Ermittlungsbericht wurde später vermerkt, der Zopf der Dompteurin habe Tilikum aggressiv gemacht.

 

Schon davor war Tilikum an zwei tödlichen Unfällen beteiligt. Eine kanadische Dompteurin wurde von ihm und zwei anderen Walen unter Wasser gedrückt. Ein Besucher, der nach der Schließung des Parks unerlaubt im 'SeaWorld' geblieben war, wurde tot in Tilikums Becken gefunden.

 

Kritik an 'SeaWorld'

Tierschützer kritisieren seit Jahren Freizeitparks für die schlechten Lebensbedigungen der tonnenschweren Wale, die wegen ihrer oft brutal anmutenden Jagdmethoden auch Killerwale genannt werden.

 

Derzeit leben weltweit immer noch mehr als 50 Orcas in Freizeitparks. 'SeaWorld' betreibt vier Parks. Sie hatten bereits im vergangenen Jahr angekündigt, keine Shows mit den Schwertwalen mehr zu veranstalten. "Wir werden mehr Wert legen auf eine natürliche Umgebung für die Wale und die Zuschauer sollen mehr über ihren Schutz lernen", so Joel Manby, Geschäftsführer von 'Sea World'. Eine Auswilderung der Tiere sei jedoch keine Option.

So bleiben die Tiere wie Tilikum bis zu ihrem Lebensende in Gefangenschaft. Der wohl berühmteste Orca der Welt starb im geschätzten Alter von 36 Jahren an einer bakteriellen Infektion.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch. 

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Tierschutzaktivisten Save the Ocean  beenden Delfin-Show im Asterix Park

Am Samstag, 07. Juli 2018, kam es im Asterix Park zu einem Zwischenfall. Tierschützer aus Deutschland und Frankreich protestierten mit Plakaten lautstark im Delfinarium des Freizeitparks gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft.

 

Jörn Kriebel, Gründer der Privat-Initiative "Save the Ocean", aus Deutschland: "Wir wollten mit dieser Aktion die Besucher auf das Leid der Delfine hinweisen, welches diese jeden Tag erleben müssen. Die Besucher können nach der Show nach Hause gehen - die Delfine nicht!

 

Der Asterix Park bietet keine geeignete Umgebung, in denen diese intelligenten und freiheitsliebenden Tiere artgemäß untergebracht werden können. Es ist nicht verwunderlich, dass dort bereits mindestens 12 Delfine, darunter auch fünf Wildfänge, gestorben sind. Alle Delfine erreichten kein hohes Alter.

 

Wir fordern den Betreiber auf, das Delfinarium aufzugeben und sich an der Errichtung einer von Menschen betreuten Meeresbucht für ehemalige Show-Delfine zu beteiligen. Ein Sanctuary für ehemalige Show-Belugawale entsteht gerade in Island und wird in 2019 eröffnet. Für die Delfine aus dem Asterix Park, welche auch in Mexiko, Kuba und den USA dem Meer entrissen wurden, wäre eine solche betreute Meeresbucht in der Karibik vorstellbar. Nach jahrelanger kommerziellen Ausbeutung und den vielen Todesfällten ist das der Betreiber den acht verbliebenen Delfine schließlich auch schuldig!

 

Delfinarien sind nicht mehr zeitgemäß und haben auch keine große Akzeptanz mehr. In West-Europa wurden von 90 Delfinarien bereits 60 wieder geschlossen."

 

Die Protestaktion führte dazu, dass die Show abgesagt wurde und alle Besucher das Delfinarium verlassen mussten. Die Delfine wurden zu keiner Zeit gefährdet. Die Tierrechtsaktivisten erhielten ein Hausverbot und feierten diese Aktion als Erfolg und als einen wichtigen Etappensieg auf dem Weg zur Schließung dieses Delfinariums. In Frankreich existieren neben dem Asterix Park noch Delfinarien in Nantes, Antibes und im Überseegebiet Französisch-Polynesien.

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch.

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Drohnen Aufnahmen über Färöer Inseln Skálafjørður

Färöer-Inseln - In der Nähe des Ortes Skálafjørður wurde am 21.08.2017 eine Schule von Weißseitendelfinen im Meeresbereich gesichtet und es wurde der Mordalarm ausgerufen! Die Färinger trieben die Delfine mit Schnellbooten und Jet-Skis zum Abschlachten an den Strandbereich. 48 Weißseitendelfine fielen dem Massaker blutig und grausam zum Opfer. Vom 21. Mai bis 22. August 2017 wurden insgesamt 1.302 Meeressäuger (1.033 Grindwale und 269 Weißseitendelfine) bei 19 Treibjagden grausam an den Strandabschnitten der Inselgruppe abgeschlachtet.

 

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Die Bucht der Film

Bereits 2009 enthüllte der Dokumentarfilm „Die Bucht“ die blutige und extrem grausame Treibjagd auf Delfine, die jedes Jahr zwischen September und März in der kleinen japanischen Bucht Taiji stattfindet – doch noch immer sterben hier jedes Jahr hunderte Delfine einen langsamen und qualvollen Tod.

Der Film berichtet vom engagierten Kampf des Tierschützers Ric O’Barry gegen die Delfinjagd und gegen Delfinarien. Was Ric O’Barry im japanischen Küstenort Taiji entdeckt, ist unvorstellbar. In einer abgelegenen Bucht, die von der Außenwelt durch Stacheldraht und Sicherheitspersonal abgeschottet wird, werden jedes Jahr tausende Tiere grausam getötet, ohne das Wissen der Öffentlichkeit.

Obgleich der Film im März 2010 mit dem Oscar zum besten Dokumentarfilm gekürt wurde und weltweite Empörung und Proteste auslöste, werden noch immer jedes Jahr zahlreiche Delfine grausam getötet oder für Delfinarien in aller Welt für teures Geld gefangen.

So qualvoll sterben Delfine in Taiji
Die Fischer treiben die Delfine aus dem offenen Meer in die Bucht, die mit Netzen abgesperrt wird und suchen sich hier die schönsten Exemplare für Delfinarien aus. Für jeden Delfin erhalten sie teures Geld von den Meereszoos. Die anderen Delfine werden ihres Fleisches wegen getötet. Dabei rammen die Fischer den Delfinen mehrmals hintereinander ein Metallrohr in den Kopf, anschließend wird die Wunde, die knapp hinter dem Blasloch des Delfins liegt, mit einem hölzernen Pfropfen verschlossen, um das Auslaufen des Blutes ins Wasser zu verhindern. Die Delfine verbluten innerlich. Einzelne Tiere müssen dabei zusehen, wie ihre Familienmitglieder getötet werden und wissen, dass auch sie bald sterben müssen. Dabei gibt es in Japan kaum noch Käufer von Delfinfleisch. Die Fischer verdienen das meiste Geld durch den Verkauf der Tiere an Meereszoos.

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Orca Dame Lolita

Der traurigste Orca der Welt.1970 wurde Lolita gefangen und lebt seither im kleinsten Orca-Becken der USA. Lolita ist 49 Jahre alt. Seit 46 Jahren lebt sie in Gefangenschaft und sie wird den Ozean nie wieder sehen.

 

Doch nicht nur das: Sie wird auch ihr winziges Becken wohl nie wieder verlassen! Das ist der wohl traurigste Orca der Welt! Lolita fristet ihr Leben im SeaQuarium in Miami/Florida, im kleinsten Orca Becken der USA: Es ist nur viermal so lang wie sie selbst und nur sechs Meter tief! Ein artgerechtes Leben ist so kaum möglich: In freier Wildbahn legen Orcas täglich Dutzende Kilometer zurück, sind bis zu 50 km/h schnell. Außerdem: Orcas sind soziale Tiere.

 

Lolita aber lebt seit 1980 weitgehend allein! Damals starb ihr Begleiter, ein Orca namens Hugo, an einem Aneurysma Spurium. Er hatte zuvor immer wieder seinen Kopf gegen die Wand des kleinen Beckens gerammt. Nun teilt sich Lolita ihr kleines Gefängnis nur noch mit Delfinen.

 

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Wie Tiere für Touristen leiden

Flipper die Flosse schütteln, einen Löwen herzen und einem Nashorn tief in die Augen schauen - exotische Tiere machen Reisen unvergesslich. Doch wo muss das Vergnügen der Touristen enden?

 

Delfinen vergeht das Lächeln nie, es ist ihnen im Gesicht festgewachsen. Sie lächeln in den kleinsten Betonbecken, durch die sie zu Discomusik auf ihren Schwänzen tanzen, für ein kleines Stückchen Fisch. Sie lächeln auch, wenn sie von ihren Familien getrennt werden. Wenn sie hungern und so auf die unterhaltsamen Kunststücke gedrillt werden. Was für die Tiere ein Trauma bedeutet, ist für viele Menschen ein Traum. Und schuld ist Flipper.

 

Nach zwei erfolgreichen Filmen wurde der "Lassie der Meere" von 1964 an mit einer TV-Serie bekannt, auch in Deutschland. Die Abenteuer des schlauen Delfins, der seine Kinderfreunde rettet, prägte das Bild der Meeressäuger: Offenbar gibt es für diese nichts Schöneres, als sich mit menschlichen Spielkameraden zu umgeben. Das Zusammensein mit anderen Delfinen spielte in der Serie keine Rolle.

 

Das englische Titellied bringt es auf den Punkt: "Tricks he will do / when children appear / And how they laugh / when he's near!" Der Tümmler führt freiwillig Tricks vor, um Kinder glücklich zu machen. Geradezu zynisch mutet eine andere Stelle an: "And we know Flipper/ lives in a world full of wonder/Flying there-under/under the sea!" Die Delfinweibchen, die Flipper darstellten, lebten nicht in einer Welt der Wunder, und ihren vermeintlichen Flug unter Wasser stoppte nach wenigen Metern die Beckenwand. Der frühzeitige Tod der zwei Weibchen, von denen eines in seinen Armen starb, machte aus ihrem Trainer Richard O'Barry einen Delfinschützer.

 

Einige verkaufen, die anderen abschlachten

So prangert er in der Dokumentation "Die Bucht" (2009) die Treibjagd im japanischen Taiji an: Hier werden die schönsten Delfine für den Verkauf an Tiershows separiert, den Rest der Familie schlachten die Fischer ab.

O'Barry kämpft auch gegen sein schlechtes Gewissen: Vor "Flipper" gab es kaum Delfinarien, heute sind es mehr als 300 weltweit. Der ehemalige Trainer ist überzeugt, dass niemand mehr eine Show besuchen würde, wenn er wüsste, wie die Tiere dafür leiden müssen.

 

Aber überschätzt er den Homo touristicus? Dieser genießt die schönste Zeit des Jahres, die Kinder sind begeistert, die Eltern eigentlich auch. Die Delfine und Orcas sehen doch ganz zufrieden aus? Und die Trainer wirken kompetent? Muss man sich wirklich mit Gedanken über Missstände die Ferienstimmung vermiesen?

Leider ja. Das - moralisch sowieso nicht einzufordernde - Recht auf Vergnügen endet, sobald es auf Kosten von Lebewesen geht, die sich nicht wehren können. Ein "Tanzbär" etwa ist nur possierlich, solange man nicht weiß, wie er abgerichtet wurde: Er musste zu Musik auf heißen Platten stehen und hebt nun in Erinnerung an den Schmerz die Tatzen im Takt.

 

Tierschützer werfen Delfintrainern in Taiji vor, dass alle eingefangenen Kleinwale erst einmal ausgehungert werden, um sie dressieren zu können. Selbst wenn sie in Delfinarien weltweit dann Tricks als Spiel verstehen sollen und von den Betreibern versichert wird, dass auch Tiere ihr Futter erhalten, die mal keine Lust auf Salto haben - die Wildfänge haben es anders gelernt. Und die in Zoos geborenen?

 

Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch. 

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Meeressäugern in Gefangenschaft & die Abschlachtungen von Meeressäugern

Gründer der Privat-Initiative „Save the Ocean“

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