Waljagd auf Alaska Grönland & Kanada
Wale in Gefahr: Jagd in Alaska, Grönland & Kanada
Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns einen genaueren Blick auf die Waljagd in Alaska, Grönland und Kanada zu werfen.
In den abgelegenen Regionen der Arktis leben einige der beeindruckendsten Meeressäuger unseres Planeten. Buckelwale, Grönlandwale, Belugawale, Narwale und viele weitere Walarten gehören seit Jahrhunderten zur arktischen Meereswelt.
Doch hinter dem Begriff „Waljagd“ stehen lebende Tiere. Tiere, die verfolgt, gejagt, harpuniert und getötet werden. Für viele Menschen ist kaum vorstellbar, was es bedeutet, wenn ein intelligentes und hochsoziales Tier von Menschen verfolgt wird und um sein Leben kämpft.
Besonders erschreckend ist die Dauer solcher Hetzjagden. Ein Wal kann über einen längeren Zeitraum verfolgt werden, bevor versucht wird, ihn zu töten. Dabei kommen unter anderem Harpunen, Lanzen oder andere Jagdwaffen zum Einsatz. Aus Sicht des Tierschutzes stellt sich die Frage, wie ein solches Vorgehen mit dem Schutz und dem Respekt vor diesen hochintelligenten Lebewesen vereinbar sein soll.
In dokumentierten Fällen kann sich der Todeskampf eines Wals über mehrere Stunden hinziehen. Bei einem Buckelwale - Grönlandwal kann ein solcher Überlebenskampf unter Umständen bis zu mehreren Stunden dauern. Für das Tier bedeutet dies eine lange Phase der Flucht, Erschöpfung, Verletzungen und des Kampfes ums Überleben.
Doch es geht nicht nur um die Tiere, die diesen Kampf erleben müssen. Auch Kinder können bereits in jungen Jahren mit solchen Jagden und Tötungen konfrontiert werden. In einigen arktischen Gemeinden werden Kinder früh an die traditionellen Jagdpraktiken herangeführt und können dabei erleben, wie Wale gejagt und getötet werden. Für ein Kind bedeutet das, schon früh mit dem Tod eines großen Meeressäugers konfrontiert zu werden – unabhängig davon, ob es selbst damit umgehen möchte oder nicht.
Wir stellen deshalb auch die Frage, was es mit Kindern macht, wenn sie bereits in jungen Jahren lernen, dass die Jagd und Tötung von Walen ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens sein soll. Traditionen können für Gemeinschaften eine große Bedeutung haben. Gleichzeitig darf die Frage nach dem Tierwohl, dem Leid der Tiere und den Auswirkungen auf kommende Generationen nicht ausgeblendet werden.
Wir möchten jedoch nicht nur die Jagd selbst betrachten. Wir möchten auch einen Blick auf die Lebensbedingungen der Menschen in diesen abgelegenen Regionen werfen.
Viele kleine arktische Dörfer verfügen über eigene Landebahnen. Über diese werden regelmäßig wichtige Waren in die Gemeinden gebracht – darunter Lebensmittel, Obst, Gemüse und zahlreiche weitere Dinge des täglichen Bedarfs. Auch Produkte aus anderen Ländern gelangen auf diesem Weg in diese abgelegenen Regionen, darunter beispielsweise Waren aus Deutschland und den USA.
Diese Versorgung macht deutlich, dass auch entlegene Gemeinden der Arktis mit der Außenwelt verbunden sind. Deshalb wollen wir genauer hinschauen: auf die Lebensbedingungen, die Traditionen, die Versorgung der Menschen, die Bedeutung der Jagd und insbesondere auf die heutige Waljagd.
Wir wollen informieren, aufklären und Fragen stellen.
Was geschieht tatsächlich bei der Waljagd?
Wie lange können solche Verfolgungen dauern?
Was erleben die Tiere während dieser Hetzjagden?
Was bedeutet es für Kinder, wenn sie bereits früh mit der Jagd und Tötung von Walen konfrontiert werden?
Welche Auswirkungen haben Jagd und Tötung auf die Tiere und die arktischen Meeresökosysteme?
Und welche Möglichkeiten gibt es, die einzigartige Tierwelt und ihre Lebensräume besser zu schützen?
Dabei geht es uns um die Wale, die arktischen Meere, den Schutz der Tierwelt und um einen offenen Blick auf die Realität vor Ort.
Unsere Einladung richtet sich an alle, die sich für Wale, Meeresschutz, Artenschutz, die arktische Tierwelt und die Menschen in diesen Regionen interessieren.
Informiert euch. Hinterfragt die Waljagd. Schaut nicht weg.
Waljagd in Alaska, Grönland & Kanada – wir schauen hin und sprechen darüber.
Save the Ocean





















